Bewegungsstall Thommy Memorial
Thommy Memorial Aktivstall: Hier stehen die Pferde und Ihre Gesundheit im Mittelpunkt!
Der Stall von Lasse Kristensen ist alles andere als konventionell – Warum, weil hier die Pferde, seien es Freizeit- oder Tournierpferde 24 Stunden am Tag in geräumigen Stallungen verbringen dürfen. In einem Bewegungsstall können die Tiere die Zeit aktiv nutzen. Selbst beim Fressen bleiben diese Herdentiere in Kontakt mit der Gruppe.
Nach Autor: Thomas Bach Jensen
Der Physiologe Lasse Kristensen ist Leiter der Gedenkstätte Thommy Memorial Activ Sync Reitstall in der zur physikalischen Rehabilitation von Menschen auch Pferde eine große Rolle spielen. Lasse Kristensen der auch Voltigiertrainer ist stellt sicher eine treibende Kraft dar wenn es um die Reitausbildung von Kindern geht.
„ Ein Reitzentrum wie das unsrige ist teuer – und macht viel Arbeit. Nicht selten war ich auch an den Wochenenden schon früh morgens und selbst spät abends noch im Stall“
AKTIVSTALL
Am Anfang waren es viele Gedanken die sich Lasse Kristensen machte. Wie könnte man die Bedingungen für Mensch und Pferd am Reiterhof verbessern. Im September 2010 war es dann soweit und Lasse konnte die Thommy Active Sync Pferdeställe in Betrieb nehmen. Auffallend waren natürlich die vielen positiven Veränderungen:
Alle 20 Pferde sind nun gemeinsam in einem großen Areal welches aus einem Stall, der für die Pferde einen Unterschlupf bietet, einem mehrfach Feeder, automatischen Tränken und einen Auslauf besteht. Das komplette System ist computergesteuert sodass man ständig aktuelle Daten und einen sehr guten Überblick über das gesamte Verhalten der Pferde hat. (Wasser und Futterverwertung, Ruhephasen der Tiere uvm.) Dieses System hat dazu beigetragen, dass die Futterverwertung der Pferde viel besser ist, so Lasse Kristensen. Morgens und abends verschafft er sich mittels dieses Systems einen Überblick über seine Herde.
Am Morgen Treffen wir Sussi Sorensen die Ihre tägliche Kontrolle mit deinem Blick auf den Bildschirm beginnt. Sofort kann Sie sich einen Überblick verschaffen ob im Stall alles normal ist. Unregelmäßigkeiten oder auffällige Fressverhalten bei den Pferden werden sofort angezeigt.
Natürlich, sagt Sussi schaut man immer persönlich nach den Tieren aber das System ist eine große Hilfe vor allem wenn es darum geht schon frühzeitig zu erkennen ob ein Pferd eventuell erkrankt ist. Natürlich kann eine „Warnmeldung“ einfach auch nur heißen, dass ein Pferd seinen Chip verloren hat welcher am Halfter befestigt ist und darum kein Futter bekommen hat. (Jedes Pferd hat seinen eigenen Chip und bekommt so natürlich seine individuellen Rationen.)
Einfache Integration von neuen Pferden
Eine Veränderung die das neue System mit sich brachte ist die Vermehrte Zufuhr von Mineralien Auch ein Mittgrund warum die Futterverwertung deutlich verbessert werden konnte. Da Pferde von Natur aus einen kleinen Magen haben sind dementsprechend auch die Kraftfutterrationen kleiner (42 g). Das System ist so ausgelegt, dass die Pferde von einer Verpflegungsstation zur nächsten gehen und so weniger essen beziehungsweise das Futter besser verwerten. Absolut positiv zu erwähnen ist, dass keines der Tiere bisher Anzeichen einer Kolik oder ähnliches hatte. Durch die Bewegung der Tiere bleiben diese warm was zu einem geringen Verletzungsrisiko führt.
Der große Stall in welchem die Tiere in der Regel gemeinsam übernachten ist mit einer dicken Schicht Torfmoos ausgelegt. In diesem Aktivstall wird Wert darauf gelegt, dass die Tiere Ihre natürlich hierarchische Rangordnung beibehalten. (ein führender Hengst eine führende Stute nur ein Wallach) Wenn ein neues Tier in die Herde integriert werden soll erfolgt dies immer schrittweise. Im gemeinsam Stall gibt es einen eigenen Bereich für Neu Tiere. Durch diesen Bereich der über eine kleine Koppel verfügt kann eine neues Tier jederzeit in die Gruppe eingeführt werden. In der Regel verläuft dieser Prozess problemlos. Ein neues Tier kann sich in diesem System welches absolut Rücksicht nimmt auf das natürliche Verhalten der Pferde auch zurückziehen wann es möchte. Sollte bei einem Tier ein aggressives Verhalten beobachtet werden kann man die beiden Tiere in einem gesonderten Bereich führen wo eine „Versöhnung“ stattfindet. Laut Mary die sich ebenfalls um die Herde kümmert gab es bisher aber nur unkomplizierte „Einführungen“
Das Wohl der Pferde liegt uns am Herzen.
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Quelle - Stallgeflüster